Übersicht
Als grösster Verein auf dem Areal beschäftigt sich die IG Rote Fabrik (kurz IGRF) hauptsächlich mit der Schaffung eines diversen und zugänglichen Veranstaltungsangebots in verschiedenen Sparten. Auf den drei Bühnen Aktionshalle, Clubraum und Fabriktheater finden jährlich an die 300 Konzerte, Filmvorführungen, Theatervorstellungen, Partys, Konzeptveranstaltungen zu gesellschafts- und kulturpolitischen Themen sowie spartenübergreifende Festivals statt. Im Sommer wird ausserdem der Aussenraum rege belebt. Es finden Open Air- Veranstaltungen wie das Film am See und Konzerte auf der Sommerbühne statt. Ebenso sind Benefiz- und Solidaritätsveranstaltungen Teil des Programms.
Die IGRF organisiert diese Veranstaltungen meist in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Gruppen oder kulturinteressierte Menschen, was zur Vielfalt des Programms beiträgt. So entstehen aus diesen Kooperationen beispielsweise die Lethargy, das lila. queer festival, das Summercamp oder eine Zusammenarbeit mit dem Zürcher Theaterspektakel.
Des Weiteren stellt die IGRF für die Kunstproduktion Theater- und Musikproberäume sowie Ateliers gegen wenig Miete zur Verfügung.
Die IGRF hat ihren Ursprung in den Kämpfen um Freiraum für alternative Kunst und Kultur im Zürich der Achtzigerjahre. Seit jeher setzt sie sich gegen Diskriminierung jeglicher Art ein. Kultur in der Roten Fabrik soll zugänglich sein, partizipativ, sie soll viele einschliessen, Verschiedenes aufzeigen, Unterschiede aushalten, sie thematisieren und verhandeln, Kultur hier soll am Puls der Zeit sein.











