Zu Beginn des Sommers 1984 entstand die Idee am Ufer des Zürichsees unter den Mammutbäumen Filme im Freien vorzuführen.
Kein einfaches Unterfangen, begab man sich damals als erstes und mittlerweile ältestes Open Air-Kino Zürichs
auf veranstalterisches Neuland. Mangels Aufführungsbewilligung war es untersagt mit dem offiziellen
Filmtitel für die Veranstaltung zu werben, so dass etwa «Last Tango
in Paris» als «Brandos letzter Tanz in der französischen Hauptstadt» angekündigt
werden musste.
Unterdessen hat sich das Film am See zu einer der prominentesten
Veranstaltungen der Roten Fabrik etabliert und präsentiert jeden Sommer
ein erstklassisches cineastisches Freiluftprogramm. Selbstverständlich mit der Möglichkeit, bei schlechtem
Wetter in einen der Veranstaltungsräume auszuweichen.
In den Sommermonaten Juli und August findet so jeden Donnerstag (ausser während der Letahrgy) zugängliches Openair Kino auf unserem Areal statt.
Zusätzlich präsentiert die AG Film im Herbst und im Frühjahr das Format Offene Leinwand, eine Plattform für Filmemacher*innen, welche ihre Werke erstmals vor einem grösseren Publikum zeigen möchten.